Burghausen, 26.09.2023: 41. neue Notfallsanitäter für verantwortungsvolle Aufgaben vorbereitet.
Nach drei intensiven Ausbildungsjahren war es endlich soweit: 41 frischgebackene Notfallsanitäter wurden in einem festlich geschmückten Stadtsaal in Burghausen herzlich beglückwünscht. Diese Examensfeier 2023 war ein ganz besonderer Moment, auf den die Absolventen und ihre Gäste lange hingefiebert hatten.
Nicht nur die Absolventen, sondern auch diverse hochrangige Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter BRK-Vorsitzender Herbert Hofauer, Bürgermeister Florian Schneider, BRK-Kreisgeschäftsführer Christian Fendt sowie mehrere Kreisgeschäftsführer, Leiter Rettungsdienst und Praxisanleiter, die in den letzten Jahren die Ausbildung der angehenden Notfallsanitäter begleitet hatten.
Der Stadtsaal von Burghausen erstrahlte in festlichem Glanz und die Atmosphäre war von Freude und Stolz erfüllt. Die jungen Notfallsanitäter hatten eine anspruchsvolle Ausbildungszeit hinter sich, in der sie nicht nur umfangreiches fachliches Wissen erworben haben, sondern auch entscheidende praktische Fähigkeiten entwickelt hatten.
In seinen Worten betonte BRK-Vorsitzender Herbert Hofauer die Bedeutung der Notfallsanitäter für die Gemeinschaft. "Schauen Sie auf sich, schauen Sie auf Ihre Patienten und lassen Sie immer das nötige Quäntchen Menschlichkeit Ihr Tun beeinflussen. Wie damals bereits bei Henry Dunant, der dieses Prinzip des Helfens mit den Worten 'tutti fratelli' (wir alle sind Brüder) beschrieben hat."
Bürgermeister Schneider unterstrich ebenfalls die wichtige Rolle, die diese Fachkräfte in der Gemeinschaft spielen.
Schulleiter Thomas Maier würdigte die hervorragenden Leistungen der Absolventen während ihrer Ausbildung und ermutigte sie, weiterhin höchste Standards zu wahren und sich kontinuierlich fortzubilden, um einen erstklassigen Patientenservice zu gewährleisten.
Der Klassenleiter der NK 13 Pompl, nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um die außergewöhnliche Hingabe und die enormen Anstrengungen der Notfallsanitäter zu würdigen. Er betonte, dass die Absolventen in den letzten Jahren mindestens 1.960 Stunden an der Rettungswache, 1.920 Stunden in der Berufsfachschule (sowohl in Theorie als auch in Praxis) und 720 Stunden in der Klinik gelernt und trainiert hatten. Diese intensive Ausbildung und praktische Erfahrung hatten sie bestens auf vielfältige Notfallsituationen und die große Verantwortung, Menschenleben zu retten, vorbereitet.
Herr Pompl unterstrich die Bedeutung ihrer Arbeit und dass die Gesellschaft auf ihre Dienste angewiesen ist. Seine Worte ermutigten die frischgebackenen Notfallsanitäter und verdeutlichten die Bedeutung ihres Berufs in der Notfallrettung.
Alle Redner hoben einheitlich die Wichtigkeit von Fort- und Weiterbildung hervor. Sie betonten, dass der Beruf des Notfallsanitäters ständigem Lernen und Weiterentwickeln unterliegt, um mit den neuesten medizinischen Erkenntnissen und Technologien Schritt zu halten. Die Verantwortung, Menschen in lebensbedrohlichen Situationen zu helfen, erfordert ein hohes Maß an Kompetenz und Engagement. Daher wurde den Absolventen nahegelegt, sich kontinuierlich fortzubilden, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Die Redner unterstrichen auch die immense Verantwortung, die auf den Schultern der Notfallsanitäter lastet. Sie erinnerten daran, dass die schnelle und präzise Reaktion in Notfällen Leben retten kann und dass die Absolventen nun in der Lage sind, diese Verantwortung zu tragen. Ihre Arbeit hat direkten Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in der Gemeinschaft und sie wurden angehalten, dieser Verantwortung mit größter Sorgfalt und Professionalität nachzukommen.
Die Schüler selbst nutzten die Gelegenheit, um sich bei ihren Dozenten, Praxisanleitern und Familien zu bedanken, die sie während der Ausbildungszeit unterstützt und begleitet hatten. Ihre Ansprachen waren geprägt von Dankbarkeit, Stolz und Vorfreude auf die bevorstehenden beruflichen Herausforderungen.
Der Jahresbester war Herr Jonas Marchner aus dem BRK-Kreisverband Rottal Inn. Seine herausragende Leistung wurde während der Examensfeier besonders gewürdigt. Jonas hatte nicht nur in den theoretischen Prüfungen besonders gut abgeschnitten, sondern zeigte auch in praktischen Einsätzen sein erstklassiges Wissen und Können und seine Hingabe für den Beruf des Notfallsanitäters. Seine Leistung diente als Inspirationsquelle für alle Absolventen und zeigt, dass mit harter Arbeit und Leidenschaft bemerkenswerte Erfolge erreicht werden können.
Auf den Foto die 12 Besten
