Am 7. Mai 2026 lud der BRK-Kreisverband Altötting zur feierlichen Einweihung des kürzlich fertiggestellten Erweiterungsbaus des Seniorenzentrums Altötting ein.
Als besonderer Ehrengast nahm Hans-Michael Weisky, Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, teil. „Die neugeschaffenen Räumlichkeiten steigern die Attraktivität eines Gebäudes mit sehr langer Geschichte. Heute feiern wir einen bedeutsamen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Altenpflege in Altötting“, so Hans-Michael Weisky. „Der ausgezeichnete Ablauf während des gesamten Bauprojektes war nicht selbstverständlich, betont Christian Fendt, Direktor des BRK-Kreisverbandes Altötting, "Danken möchte ich allen Firmen, den treibenden Kräften hinter diesem beeindruckenden Neubau. Für die Geduld, Nachsicht und Unterstützung während der Bauzeit bin ich unseren Mitarbeitenden und Bewohner*innen sowie deren Angehörigen sehr dankbar“.
Das älteste Seniorenhaus des BRK Altötting wurde im Jahr 1986 im ehemaligen Krankenhaus in der Mühldorfer Straße in Betrieb genommen. Baulich ist damals schon einiges umgesetzt worden. Der ursprüngliche Westtrakt wurde abgerissen und der heutige „Westflügel“ neu gebaut. Damals wurde das Wohnen für rüstige Bewohnerinnen und Bewohner angeboten. Das Angebot richtete sich also an fitte Menschen, die noch keinen Pflegegrad hatten und Sicherheit und Unterstützungsangebote nutzen wollten. Zum damaligen Zeitpunkt gab es somit noch keinen Bedarf an größeren Aufenthaltsräumen. 1999 erfolgt eine weitere größere Neubaumaßnahme. Nun wurde auch der alte Ostflügel abgerissen, um neue, modernere Zimmer zu schaffen. Das Gebäude teilt sich auf Höhe des Haupteinganges in Ost- und Westflügel. Die Neueröffnung des Ostflügels erfolgte 2001. Bis auf vereinzelte kleinere Renovierungsarbeiten sind seither keine größeren Baummaßnahmen umgesetzt worden. Im Februar 2025 wurde eine Bädersanierung aller Zimmer im Westflügel begonnen und abgeschlossen.
Mit dem geplanten Erweiterungsbau an der Nordseite des Seniorenzentrums wurden keine neuen Bewohnerplätze geschaffen, sondern Aufenthaltsräume für das Betreuungs- und Beschäftigungsangebot. Den Bewohnern, die im Westflügel wohnen, sollte ein Ort pro Etage zur Verfügung stehen, an dem sämtliche Aktivitäten stattfinden können. Den Bewohner*innen im Ostflügel standen Wohngruppen und Wintergärten zur Verfügung, doch insgesamt gab zu wenig Platz, um allen Bewohnerinnen und Bewohnen ein gemeinschaftliches Beisammensein zu ermöglichen und die klassischen Betreuungsangebote angemessen umsetzen zu können. In den neuen Räumlichkeiten sind auch Küchenzeilen vorhanden, an denen gemeinsam gebacken und gekocht werden kann. Als „Wohnzimmer“ wird ein räumlich abgetrennter Ruhebereich mit Ruhestühlen zur Verfügung stehen. Die neuen Räumlichkeiten, nördlich ausgerichtet, wurden mit bodentiefer Verglasung ausgestattet. Große Fensterflächen lassen also viel Licht in den Innenraum. Je Etage gelangt man über zwei Eingänge in den neuen Bereich. Auch der Außenbereich wurde neugestaltet. Grünflächen werden neu angelegt und bepflanzt. Außerdem gibt es E-Ladestationen am Parkplatz. Die Pflastersteine der bisherigen Zufahrt- und Parkfläche wurden wiederverwendet. Berücksichtigt wurde auch eine bessere Sichtbarkeit des Einganges der Tagespflege.







