Manfred BarthBetreuungsangebot
In unserem eingruppigen, integrativen Kindergarten, können bis zu 22 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden. In einer integrativen Kindertageseinrichtung kann bis zu einem Drittel der festgelegten Kinderzahl von behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern betreut werden ( Art. 2 Abs. 3 BayKiBiG). Bevorzugt aufgenommen werden Kinder aus dem Stadtgebiet Töging am Inn. Das Personal besteht aus drei staatlich anerkannten Erzieherinnen und einer Sozialpädagogin.
Standort
Engfurt 2, 84513 Töging am Inn
Pädagogisches Konzept
Unser pädagogischer Ansatz orientiert sich an der Naturpädagogik. Wir möchten Akzente setzen im Sinne einer inklusiven Haltung und versuchen als Team unser Handeln an den einzelnen kindlichen Bedürfnissen zu orientieren und eine Pädagogik der Vielfalt zu leben.
Im Naturraum ist es elementar, Kindern einen klaren Rahmen vorzugeben, an dem sie sich orientieren können. Dieser Rahmen gibt Sicherheit und trägt zum Wohlbefinden bei. Klare Regeln und wiederkehrende Rituale schaffen für Kinder eine Atmosphäre der Geborgenheit und Vertrautheit. Die Naturmaterialien besitzen großen Aufforderungscharakter zu kreativem und fantasievollem Spiel, denn sie sind beliebig einsetzbar.
Wir unterstützen die Vorschulkinder beim Übergang in die Schule. Einmal die Woche findet eine Vorschule statt. Zudem gibt es für die Vorschulkinder jüngere Patenkinder, um die sie sich z. B. beim An-und Ausziehen kümmern. Den Vorschulkindern werden auch immer wieder Aufgaben übertragen.

Ausstattung
Im denkmalgeschützen Herrenhaus Engfurt steht dem Naturkindergarten seit September 2022 ein großzügiger Schutzraum zur Verfügung. Das Außengelände um das Herrenhaus Engfurt, beinhaltet eine große Obststreuwiese. Der Naturkindergarten Engfurt darf Teile des großen Obstgartens nutzen.
Am Waldgrundstück befindet sich eine große Wiese mit Tipi und eine Trenntoilette. Der Wald ist in Hanglage und ermöglicht den Kindern, den Waldhang und die angrenzende Wiese zum Spielen zu nutzen.
Tagesablauf
Zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr ist die Bringzeit der Kinder. In dieser Zeit dürfen die Kinder erst einmal gut ankommen und frei spielen. Am Vormittag findet ein Morgenkreis statt. Der Morgenkreis orientiert sich am Jahreskreis.
Im Anschluss gehen wir entweder in den Wald oder es findet Freispiel im Obstgarten statt. Während dem Freispiel finden Angebote statt, z. B. entdecken der Tier- und Pflanzenwelt, Bastel- oder Kreativangebote, Literacy oder singen. Ideen und Entdeckungen der Kinder werden situationsorientiert aufgegriffen und in den pädagogischen Alltag integriert und im Sinne eines vernetzten Denkens thematisiert. Es findet gleitende Brotzeit statt.
Bei Sturm oder Unwetter dient uns der Schutzraum als Zufluchtsort. Bei kaltem Wetter oder Regen, richten wir uns nach den Kindern und ihren Bedürfnissen. Wenn es den Kinder zu kalt wird, gehen wir in den Schutzraum. Wichtig ist für die Kinder vor allem, die richtige, dem Wetter entsprechende Kleidung zur Verfügung zu haben, gemäß dem Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur unpassende Kleidung.“
Verköstigung
Das Mittagessen wird zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr geliefert. Der Catering Service Aicher beliefert die Einrichtung mit frisch gekochtem, warmen Essen. Alternativ zum Mittagessen, kann den Kindern Brotzeit oder Mittagessen von zu Hause mitgegeben werden. Derzeit wird ein Unkostenbetrag von 3,25 Euro pro Mahlzeit berechnet.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 7:30 – 14:30 Uhr
Die pädagogische Kernzeit ist zwischen 08.30 Uhr und 12.30 Uhr. Eine Mindestbuchung von 20 Stunden pro Woche ist Voraussetzung für eine Aufnahme in den Naturkindergarten Engfurt.
Anmeldung
Die Anmeldung für den Naturkindergarten erfolgt von September bis 31. Januar über das Online Verfahren der Stadt Töging.
Beiträge ab Januar 2025
Für den Besuch der Einrichtung wird ein Jahresbeitrag (Kostenbeitrag) fällig, der in zwölf Monatsraten zu entrichten ist. Details finden Sie in der PDF „Elternbeiträge“.
Schließtage und Ferienzeit
Die Öffnungs- bzw. Schließtage orientieren sich an den üblichen Schulferien.